Ostasiatisch Kochen
Küchengeräte
 

Wir zeigen Ihnen hier die Original-Geräte der Ostasiatischen Küche, damit Sie sehen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie Ihre eigenen Küchengeräte verwenden.

 

 

Wok

WokDer Wok ist eine chinesische Erfindung, ein Allzwecktopf aus Gußeisen, der ursprünglich für offenes Feuer gedacht war und daher einen runden Boden hat. Das Feuer umgibt infolge der Rundung den
ganzen Wok, so daß das Gargut gleichmäßig erhitzt wird.


Heute kann man ihn auch mit abgeflachtem Boden (für Elektroherde) kaufen, für Gasherde sind Ringaufsätze erhältlich.

 

Pfannenbraten im Wok:

Sobald das Öl im Wok fast rauchheiß ist, werden die sorgfältig geschnittenen Zutaten dazugegeben und mit schnellem Wenden und Rühren wenige Minuten gebraten. Die Poren des Gargutes schließen sich sofort, Aroma, Vitamine und Mineralstoffe bleiben erhalten. Speisen aus dem Wok sind sehr bekömmlich und schmecken am besten, wenn sie sofort serviert werden.

 

Richtiges Schneiden und Zerlegen

Für das gleichmäßige Garen ist es sehr wichtig, daß alle Zutaten in akkurat gleich große Stücke geschnitten werden. Verwenden Sie dazu ein scharfes Messer und ein massives Holzbrett.

 

Beim Schneiden verfahren Sie immer nach dem gleichen Prinzip: Das Gargut (Fleisch, Fisch oder Gemüse) wird zuerst in Scheiben geschnitten (Fleisch quer zur Faser), dann in Streifen und zuletzt in Würfel. Die Größe variiert je nach Rezept.

 


Garen

Eine dem Rotkochen (siehe Shanghai-Küche) verwandte Technik ist das Weißkochen; anstatt Soja-Sauce wird Brühe verwendet.
Dämpfen: Beim Dämpfen wird das Kochgut in einen Siebeinsatz gegeben. Vorteilhaft sind stapelbare Bambuseinsätze. So können auf verschiedenen "Etagen" mehrere Gerichte gleichzeitig gedämpft werden. Wer keinen Dämpfer oder Schnellkochtopf besitzt, kann sich folgendermaßen behelfen: Eine feuerfeste Schüssel wird umgekehrt in den Kochtopf gestellt, darauf kommt ein Teller mit dem
Gargut. Entsprechend der Schüsselhöhe wird Wasser eingefüllt, wobei das Gargut mit dem Wasser nicht in Berührung kommen darf.

 

Sieblöffel

Eingeweichte Nudeln, blanchiertes Gemüse oder Fritiertes schöpft man am besten mit diesem Sieblöffel heraus: Er besteht aus Messingdrahtgeflecht.

   
  So bedienen Sie Ihre Gäste
 

Servieren
Das chinesische Gedeck besteht aus Reisschale, Unterteller, Eßstäbchen, Porzellanlöffel (für die Suppe) und einem Schälchen für Saucen. Nach einer kleinen Vorspeise werden alle Gerichte gleichzeitig aufgetragen. Die Suppe wird meist zwischendurch gereicht.

 

In Indonesien ißt man mit Löffel und Gabel. Auch hier werden alle Speisen gleichzeitig aufgetragen. Nur Desserts und Früchte werden später gereicht.

 

In Japan ißt man mit Stäbchen. Sie sind meist aus gelacktem Holz und etwas spitzer als chinesische Stäbchen. Anders als in China bekommt hier jeder Tischgast kleine Portionen der Speisen im eigenen Schälchen.

 

Essen mit Stäbchen

Ein Stäbchen mit dem oberen Drittel (dickes Ende) in die Höhlung zwischen Daumen und Zeigefinger legen. Der untere Teil ruht auf der Innenseite des Ringfingers. Das zweite, Stäbchen zwischen Mittel- und Zeigefinger legen und mit der Daumenkuppe dagegendrücken (etwa so, wie man einen Bleistift hält). Dabei müssen die Spitzen beider Stäbchen übereinanderliegen.


Beim Essen mit Stäbchen liegt das untere Stäbchen fest in der Hand, das obere wird in Richtung des unteren bewegt und faßt den Bissen.